interview:
ASP im Interview: "Man muss mindestens besessen sein,
darunter geht nichts ... "
GW: Fangen wir mit
"Weltunter" an: Ich selbst hatte den Eindruck, dass gerade "Duett" eher ein
"Schnellschuß" war, der unter dem hohen Erwartungsdruck (den Ihr Euch
vielleicht sogar selbst geschaffen habt) entstanden war. Insgesamt finde ich,
klingt "Weltunter" ausgereifter, in sich geschlossener. Ihr habt Euch auch mehr
Zeit gelassen. Vielleicht verlierst Du ein paar Worte dazu? ASP: JA. Die Duett hätte etwas mehr Zeit
gebraucht, das stimmt. Aber ich muss trotzdem mal in die verbale Bresche
springen für dieses Album. Denn trotz allem sind ein paar meiner absoluten
Lieblingssongs auf dieser Platte -Besessen, Kokon, Die kleine Ballade, fading
away und nicht zuletzt Maybe!- und ohne diese CD kann man die Geschichte vom
Schwarzen Schmetterling auch nicht verstehen. Und ohne diese CD hätte es
Weltunter auch nicht gegeben. Wir konnten bei der Duett einfach nicht so eine
Mörderproduktion fahren wie wir es jetzt getan haben, leider, sonst
wäre die Scheibe natürlich noch viel reifer geworden.
GW: Kannst/möchtest Du an dieser Stelle
etwas über die Texte, das Konzept hinter Weltunter erzählen? Es
scheint sich hier ja noch mehr als bei den beiden Vorgängern um eine
wirkliche Geschichte zu handeln. Was ist das eigentlich für eine Welt in
die uns der Schwarze Schmetterling da entführt? ASP: Im Gegensatz zu den ersten beiden Alben ist
die Geschichte noch viel mehr nach Innen gekehrt. Von Anfang an stand die Idee,
mein Seelenleben als Haus, beziehungsweise als Turm darzustellen. Auf der
"Weltunter" -dieser Begriff bezeichnet in erster Linie das Land in dem dieser
Turm steht- führe ich den Hörer durch die düsteren Gänge
und die verschiedenen Räume dieses Turmes. Jedes Lied steckt hinter einer
Tür, die er freiwillig oder gezwungenermaßen betritt.
GW: Wobei der Eindruck
entsteht das gerade diese gesteigerte "Verinnerlichung" im Zusammenspiel mit
den Metaphern eher "äußerlicher" wirkt... als z.B. "Und wir
tanzten..." das ja sehr offensichtlich sehr persönlich ist. Gerade diese
Bilder bei "Geisterjagd" "Lykanthropie" "Der dunkle Turm"... das sind ja viel
mehr Metaphern als auf den ersten beiden Alben. Glaubst Du das man als
Künstler es einfacher hat sich wirklich zu öffnen, weil alle anderen
denken, dass Du Dir eh alles ausdenkst und nur spielst? ASP: Kann schon sein, aber wenn ich schreibe
denke ich ja ohnehin nicht an andere. In dem Moment ist es mir ziemlich egal
was andere Leute über mich denken. Und nicht nur dann.
GW: Bei den Bildern und Geschichten auf
"Weltunter" möchte ich noch ein wenig verweilen. Der Turm erinnert ein
wenig an Stephen Kings "Dark Tower", der Schwarze Schmetterling wird auf diesem
Album (zumindest für mich) viel deutlicher als vorher. Als etwas das sehr
schön, verführerisch, aber auch beängstigend, zerstörend
und bedrohlich ist. Ich finde es zeigt sehr gut den Spaß den man mit
dunkler Musik haben kann. Ziehst Du Deine Inspiration eigentlich "nur" aus
Erlebten/Erfühltem, oder versuchst Du auch Dinge auszuleben, die Du im
"normalen" Leben nicht tun würdest/kannst? ASP: Zunächst einmal muss ich zugeben, dass
ich das Buch von King nicht gelesen habe. Sollte ich eventuell doch mal
irgendwann machen. Bei Tolkien gibt es ja auch einen dunklen Turm, und den habe
ich nun wirklich schon oft und mit Vergnügen gelesen. Aber auch dieser
Turm hat mich nicht inspiriert, obwohl man das ja nie so sagen sollte, denn wer
weiß schon, was das Unterbewusstsein - auch irgend so ein Raum im dunklen
Turm - mit einem anstellt. Ein Turm ist natürlich immer auch ein starkes
Symbol: Für Abwehr, für Stärke und vor allem für eine weite
Sicht. So, darauf lasse ich Dich gerne mal ein wenig rumkauen, haha. Was den
Schmetterling angeht, so scheine ich mein Ziel erreicht zu haben. Du
beschreibst das alles goldrichtig. ER ist die dunkle Seite, ER ist die Wollust,
ER ist die zerstörerische Kraft in mir. Die Frage nach der Inspiration ist
immer so eine Sache. Ich kann es dir einfach nicht wirklich beantworten.
Normalerweise reicht ein weißes Blatt Papier aus und ich beginne einfach
mit irgendetwas, das mir gerade in den Sinn kommt. Bei so einem Konzept wie
Weltunter gibt eh eins das andere und man muss sich eher zügeln. Bei all
dem verschwimmen die Grenzen zwischen tatsächlich real Erlebtem und nur im
Geiste Erträumtem. Beides ist eine Realität und ich betrachte es zu
gleichen Teilen wichtig und relevant für das, was mein Ganzes als
empfindenden Menschen ausmacht. Ich brauche nur die Augen schließen und
kann die größten Abenteuer erleben... das verschafft mir genauso
viel Kick wie anderen Leuten das sich nur an einem Gummiband in die Tiefe zu
stürzen.
GW: Du wurdest
früher mal ganz anständig wegen Deiner Texte "angepisst". Gerade aber
"Die Ruhe vor dem Sturm" ist für mich aber absolut, geniale Poesie! Auch
die anderen Bilder, die auf Weltunter entstehen sind sehr poetisch und
kraftvoll, in ihrer zwar direkten Sprache, aber immer noch auch sehr bildhaft.
Wie schreibst Du Deine Texte? Hast Du in diesem Zusammenhang eigentlich vor,
noch mehr in Richtung Literatur zu arbeiten? Ein Buch? ASP: Oh, viele Fragen auf einmal. Nun, was das
angepisst werden wegen der Texte angeht, so habe ich eigentlich eher das
Gefühl, dass die Schreiberlinge im allgemeinen genervt von ASP sind und
sich auf verschiedene Dinge gestürzt haben, die ihnen nicht gefallen
haben. Hauptsächlich war das an meiner Person festgemacht. Was die Texte
angeht ist es ja einfach so: Es war einfach keiner gewöhnt, dass jemand
einen Mittelweg geht zwischen der rein metaphorischen Lyrik, die ja sehr
verbreitet bei uns Gruftis ist und der sehr direkten Sprache, die wir in den
Zeiten von - Achtung Unwort! - Neuer Deutscher Härte zum Großteil
sehr plakativ um die Ohren gehauen bekommen. Beides ist definitiv nicht mein
Ding, das erstere, weil es so alles und nichts sagt und das zweite, weil es mir
einfach zu platt ist...aber ich schweife ab, denn es geht ja nicht um Meine
Meinung zu anderer Leute Ausdrucksarten. Meine Art, auszudrücken was ich
nun mal erzählen möchte ist aber einfach eine ganz andere. Ich
fühle mich schon immer als Erzähler. Ich schreibe so, wie ich eine
Geschichte selbst auch hören möchte: Am liebsten so, dass es
verständlich aber auch unterhaltsam und vor allem nachvollziehbar bleibt.
Für mich ist es oft ein unglaublich langer Weg vom ersten Textentwurf zum
Endergebnis, da ich viel Wert nicht nur auf die Form, sondern auch auf den
Klang der Sprache lege. Was die Arbeit an sich angeht gibt es aber keine
Konventionen. Außer einer: Erst die letzte Version wird in den PC
getippt, denn ich brauche Papier um zu arbeiten. Das hat für mich einfach
etwas sehr viel Lebendigeres.
Schön, dass Dir die Ruhe vor dem
Sturm so gut gefällt. Ich erzähle Dir gerne etwas zur Entstehung
dieses Songs. Ich habe bei diesem Stück etwas gemacht, was ich fast nie
gemacht habe: Ich bin morgens um halb fünf aufgestanden und habe mich
während des Sonnenaufgangs an meinen Tisch gesetzt und den Text einfach
aus mir herausfließen lassen. Was man auf der CD hört unterscheidet
sich auch kaum von dieser ersten Version, ich musste nur, wie immer, noch ein
wenig Kürzen. Im Gegensatz dazu war zum Beispiel "Die Stille der Nacht"
der allererste Text, den ich für die neue LP geschrieben habe und ich habe
mehrere Monate daran gefeilt. Die Story war klar, aber ich habe so lange daran
herumgeschliffen bis hundertprozentig alles gestimmt hat. Ich persönlich
halte diesen Text für das handwerklich beste, das ich seit "Küss
Mich" gemacht habe. Lies Dir den Text einmal selbst laut und deutlich vor, Du
wirst verstehen, was ich meine. An einem Buch schreibe ich übrigens
eigentlich ständig...aber das wird wahrscheinlich noch tausendundelf Jahre
dauern, bis das fertig ist.
GW:
Wenn man sich das Booklet genau durchliest, stellt man fest das
Du die Songs schreibst und singst, während Matze die Musik programmiert,
einspielt, aufnimmt, produziert... Nun seid Ihr aber gerade auch für Euren
"Dreierchor" berühmt. Heißt dass, das die anderen beiden Sänger
wirklich nur Live dabei sind, und Du auf den Platten alle Stimmen ganz alleine
singst? ASP: Zunächst mal:
Ohne Matthias würde gar nichts funktionieren. Zwar komponiere ich die
Stücke, aber wenn wir sie im Studio dann erarbeiten hat er einen
großen Anteil am Endprodukt. Er ist einfach klassisch ausgebildeter
Musiker und hat immer noch tolle Ideen zu kleinen Melodien, die man noch
einweben kann. Außerdem darf man nicht vergessen, dass er in erster Linie
mein Produzent ist und dafür sorgt, dass die Sache nicht aus dem Ruder
läuft und nachher einfach auch zu einem richtigen runden Song wird!
Ja, der Chor ist wirklich nur live dabei. Im Studio singe ich alles selbst,
weil ich finde, dass es homogener klingt, naja, und ehrlich gesagt auch
deswegen, weil es mir ein bisschen schwer fällt den Gesang schon in so
einem frühen Stadium abzugeben *räusper*. Mal davon abgesehen, dass
es einfach auch eine gute Übung ist.
GW:
Wie läuft eigentlich der Entstehungsprozess eines ASP Songs?
Zuerst Text, dann Musik, umgekehrt, beides gleichzeitig? Seid Ihr Euch schon
mal im Zusammenspiel Text/Musik nicht einig geworden, weil jeder vom anderen
Part etwas anderes erwartet hatte, als dass was der Andere dann machen konnte?
Gibt es auch Momente wo vielleicht Matze sagt, das Du Dir zuviel, zu
abgefahrene Dinge vornimmst und Dich etwas bremst? ASP: In letzter Zeit eigentlich nicht mehr. Er
hat mir neulich mal im gestanden, dass wir bei Weltunter endlich richtig gut
und flüssig zusammengearbeitet haben und er sich auf die eigentlichen
Aufgaben des Produzenten kümmern konnte: Den Feinschliff der Arrangements
und den Sound. Mannomann, da war ich ganz schön stolz, denn Matze lobt
mich eigentlich nie für irgendwas, wahrscheinlich weil er denkt ich
würde mich dann nicht mehr so anstrengen, hehe. Nee, im Ernst, wir sind
mittlerweile einfach ein gut eingespieltes Team, er hat ein grandios gutes
Gespür für meine Wünsche und Launen entwickelt auf der einen
Seite und auf der anderen dafür, wirklich das letzte aus mir rauszuholen,
selbst während der Arbeiten im Studio, wo ich von den eigentlichen
Arbeiten an Text und Musik meistens schon ausgelaugt bin und
zugegebenermaßen oft viel zu früh das Gefühl habe mein Job sei
schon erledigt oder in Gedanken schon am nächsten Song arbeite...wie Du
siehst, es ist leider nicht leicht mit mir...haha.
GW: Wie kann man sich das vorstellen? Sitzt
ASP am Fenster mit einer Akustikgitarre und komponiert... mit einem Keyboard
oder am Rechner mit einem "Magix Music Maker"... also irgendein Instrument muss
doch da sein, weil wie machst Du sonst Matze klar was er eigentlich spielen
soll? Oder ganz klassisch mit Noten schreiben? ASP: Ich singe es ihm vor. Ich trage alles in
meinem Kopf herum, und ich trage manchmal schwer daran, das kannst du mir
glauben!
GW: Du bist ja nun (mal
von Max abgesehen) der absolut charismatische Frontmann von ASP... Was ist der
Reiz daran, live aufzutreten, so richtig abzurocken, an der Front zu
stehen? ASP: Huuuuu. Was eine
schwierige Frage. Live ist der absolute Kick. Keine Droge der Welt kann so ein
unglaubliches Gefühl in dir erzeugen. Wenn es ideal läuft, dann ist
es so eine geile Erfahrung, wenn der Funken zwischen Dir und Publikum
überspringt, wenn dich das Publikum einfach immer weiterträgt. Wenn
beide Seiten sich fallen lassen, die Welt draußen komplett
ausschließen, wenn es für diesen Moment nur die Musik gibt, das
lässt einen süchtig werden, man kann nie wieder aufhören auf die
Bühne zu gehen. Du solltest mich ja nie nach einem Konzert erleben, wenn
ich von den Zehen bis zum Kopf mit Adrenalin voll bin und völlig kaputt
bin... Deswegen glauben auch so viele Veranstalter, dass Musiker dauerhaft
schlecht gelaunt sind, weil der Körper am nächsten morgen endlich
geschafft hat etwas gegen diesen Überschuss an Glückshormonen zu
unternehmen, haha...
GW: Was
reizt Dich eigentlich an den inzwischen unzähligen Gastauftritten und
Zusammenarbeiten mit und bei anderen Bands? Wobei ich das durchweg positiv
sehe, weil man dann ja als ASP Fan, auch an andere Sachen rangeführt wird.
Außer nat. bestimmte Remixe... Die einfach schlecht sind, aber von
Remixen spreche ich hier nicht und meine Meinung war eh nicht
gefragt. ASP: Ich finde es einfach
furchtbar spannend, wie man sich gegenseitig befruchten kann, wie andere Leute
arbeiten. Viel mehr ist da gar nicht. Übrigens können auch Remixe
Spaß machen, wenn man nicht nur Fließbandarbeit macht, sondern das
Stück demontiert und es nach eigenen Vorstellungen wieder zusammenbaut,
huahuahua.
GW: Wie siehst Du die
Zukunft von ASP? Wäre es nicht langsam erstrebenswert, mal richtig
berühmt zu werden und zumindest soviel Geld zu verdienen, das Du nicht
mehr arbeiten musst? ASP: Ja,
verdammt. Das wäre extrem klasse.
GW:
Siehst Du eine realistische Chance? Welche Anstrengungen werden
unternommen? So vielleicht als Tips für "junge aufstrebende
Bands"? ASP: Ach, die Chancen stehen
mal so mal so. Problem bei uns ist, dass wir immer alles, was wir verdienen
gleich wieder in die nächste Platte investieren. Wichtig ist aber trotz
allem, dass man sich nicht für Geld an ein Label verkauft sondern frei in
seiner musikalischen Entfaltung bleibt. Klar, wir wären mittlerweile auch
finanziell aus dem Gröbsten raus, aber entgegen allen Vorwürfen ASP
würden nur Kommerzkacke machen, hehe, sind wir einfach dem Ruf der
großen Firmen nicht gefolgt, denn wir wollen selbst entscheiden, welche
Songs wir für gut halten. Am allerwichtigsten ist, dass man für die
unzähligen Nebenaufgaben, die man als Band unweigerlich hat, fähige
Mitstreiter findet (z.B. Booking, Artwork, Promotion usw.) damit man nicht am
Ende das allerwichtigste aus den Augen verliert: Die Musik! Klar, auch diese
Leute muss man bezahlen und so scheint nicht besonders viel gewonnen, aber es
ist am Ende doch wichtig, dass man sich auf das Wesentliche konzentrieren kann.
Man muss mindestens besessen sein, darunter geht nichts.
GW: Nun geht es ja erst mal
auf Eure "erste Headlinertour". Ist es für Euch wirklich noch wichtig
Headliner zu sein? Oder wart Ihr das bei den letzten Gigs nicht sowieso schon
immer... auch wenn noch Bands nach Euch gespielt haben? Was erwartet Ihr
für Euch von der Tour? ASP:
Danke vielmals. Es ist uns gar nicht mal so wichtig, an welcher
Stelle im Programm wir stehen. Wir haben bestimmt nicht das letzte mal eine
Tour als sogenannter Support bestritten, kommt nur darauf an, welche Band uns
dabeihaben möchte. Eine der wichtigsten Lehren der letzten Jahre war
einfach, dass die Chemie stimmen muss. Manche Leute nehmen Bands mit auf Tour
um sich an deren Unbekanntheit selbst hochzuziehen und danach einen besseren
Stand zu haben. Tja, und nachher sind sie dann noch beleidigt wenn das nicht
hinhaut, haha. Aber andere haben einfach begriffen, dass es besser ist dem
Publikum für sein sauerverdientes Geld einen möglichst genialen Abend
zu bieten und eben auch eine tolle zweite Band dabeizuhaben. Für uns ist
es einfach schön, wenn wir auch mal ein wenig länger spielen
dürfen und nicht nach einer knappen Stunde wieder gehen müssen. Ein
gutes Konzert sollte ja sein wie eine eigene Komposition...wie guter Sex. Das
braucht einfach etwas mehr Zeit um alle Trümpfe auszuspielen. Wir haben
wieder ein paar ganz besondere Schmankerl aus dem Hut gezaubert und freuen uns
schon unglaublich sie Euch live zu präsentieren! Und ich denke, mit
Xandria haben wir ein paar sehr enthusiastische Leute an der Hand, mit denen
wir ordentlich rocken und feiern können...
GW: Dann freuen wir uns auf ein paar gute
Livegigs mit ASP und wünschen Dir/Euch alles Gute für Eure Zukunft
und vor allem vielen Erfolg. ASP:
Vielen Dank und wir sehen uns.
Thomas Sabottka
für GOTHICWORLD
Zum Review
"Weltunter" Zum Making of
"Weltunter"
Homepage:
www.schwarzer-schmetterling.de
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