CD-REVIEWS:
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NO
PRIDE "Der Quell des Lebens" CD (Eigenvertrieb)
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Ich weiss nicht, ob No
Pride den Quell des Lebens wirklich gefunden haben, aber
das neue, selbstveröffentlichte Album der Gothic Metal-Band aus
Österreich stellt derzeit fast alle etablierten Bands dieses Genres an
Ausdruckskraft und Ausdrucksstärke leicht und locker in den Schatten.
In lyrischer wie in musikalischer Hinsicht, in
überwältigender und stimmungsvoller Atmosphäre, in
songschreiberischer Hinsicht, im Hinblick auf die Melodien wie auch in Sachen
Produktion. Dabei macht es auch keinen Unterschied, ob die Texte in Englisch
oder in Deutsch gehalten sind, denn von lyrischen Plattheiten der Marke
Crematory sind No Pride ohnehin meilenweit entfernt. Ein Stück wie
Die Krähe rückt No Pride textmässig dabei
fast schon in die Nähe von Neofolk-Bands wie Dies Natalis.
Musikalisch schwelgen No Pride in Orgien und Elegien aus Moll,
bei denen die Gitarren als auch die Gesamtstimmung nicht selten an die
glückseligen Zeiten früherer Katatonia-Releases gemahnen, wenn zum
Teil auch etwas symphonischer und durch die Keyboards vom Klang her etwas
opulenter. Auf der anderen Seite sind die Österreicher auch versiert genug
den Songs wie auch den Instrumenten Raum zum Atmen zu lassen, ohne jede
Soundlücke gnadenlos zuzukleistern. Für mich ist Der Quell
des Lebens der sprichwörtliche Jungbrunnen der Goth
Metal-Zunft.
Michael Kuhlen (OBLIVEON) für
GOTHICWORLD
Tracklist: 01. Of Love And
Confidence 02. Die Krähe 03. Septic 04. Richtung 05.
Lana 06. Der Ast 07. Das Bin Ich - Nicht 08. Der Quell Des
Lebens
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