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Anlässlich des neuen Albums von STENDAL BLAST, scheuten
wir uns nicht davor uns eventuell die Hände schmutzig zu machen. Im
Gegenteil, frisch gewagt ist halb gewonnen, und so stürzten wir uns in das
Gespräch mit Kaaja Hoyda, das auf Grund einer kleinen Vorgeschichte fast
schon historischen Charakter hatte. Aber lest selbst!
GW: Es ist mir ja wirklich eine ganz besondere
Freude dich wieder am Interviewtelephon begrüßen zu
dürfen
Kaaja: Ja ich
freu mich auch.
GW: Weil, wir
haben ja eigentlich einen Grund zum Feiern.
Kaaja: (lange Pause) Jetzt bin ich ja mal
gespannt.
GW: Du warst
nämlich derjenige der mich vor zwei Jahren "entjungfert"
hat.
Kaaja: (lautes,
langanhaltendes Lachen) Wirklich? Ich war also dein erstes Interview, oder
was?
GW: Genau! Zumindest
mein erstes reelles, davor hatte ich nur Email-Interviews.
Kaaja: Ok! Und wie viel hast Du seitdem gemacht?
Also wie viel reelle?
GW: Ach
dann doch viele!
Kaaja: Ja
schön, dann hab ich dich nicht abgeschreckt?
GW: Nein, im Gegenteil! Du warst richtig
super, richtig souverän und hast mich ganz sanft "eingeführt" in die
Materie
naja und das erste Mal vergisst man nie!
Kaaja: (immer noch am Lachen) Das ist ja
großartig! Ich hab dich entjungfert Juhu!
GW: Das dachte ich mir, dass dir die
Formulierung Spaß macht.
Kaaja:
Ja absolut, finde ich hervorragend!
GW: So jetzt aber im
Ernst: Von "Sind so kleine Hände" bis zu "Schmutzige Hände" da liegt
ja ein bestimmter Weg dazwischen
Kaaja: (langes Schweigen, dann zögernd)
Jaaaaaa
da liegen glaube ich exakt zwei Jahre und sechs Monate
dazwischen. In denen ich natürlich auch eine Menge erlebt habe. Ja und
diese Zeit und diese Welt dazwischen die hat natürlich auch vielerlei
Veränderungen bei mir hervorgerufen.
GW: Würdest du da überhaupt einen
direkten Bezug ziehen, zwischen den beiden Titeln? So nach dem Motto das
kleine, arme Kind aus "kleine Hände" das immer auf die selbigen geschlagen
worden ist, ist jetzt groß und präsentiert stolz seine "schmutzigen
Hände"?
Kaaja: Ehrlich
gesagt, ich bin ein bisschen stolz auf dich. Denn darüber habe ich
wirklich noch nicht nachgedacht. Es gibt natürlich zwischen der "Fetten
Beute" und der "Schmutzigen Hände" an manchen Stellen einen Zusammenhang.
Als Beispiel sei da genannt, zwischen "Adieu" und "Fährmann". "Adieu"
hört da auf wo "Fährmann" anfängt. Das eine halt mit dem Tod und
das andere mit dem was danach kommt. Aber dass ich zwischen "Sind so kleine
Hände"
neee
es ist natürlich ne interessante Idee, aber
das steckte auf jeden Fall nicht dahinter. Aber der Gedanke ist schon
interessant, was passiert mit jemandem der missbraucht, geschlagen, was
weiß ich nicht noch alles, wurde, was wird aus dem für ein Mensch.
Was macht er selbst für Fehler, wo macht er sich selbst als Erwachsener
die Hände schmutzig. Das wird mich interessieren, ist aber glaube ich
zuviel Stoff für mich. Auf diese extrem psychologische Ebene möchte
ich mich dann doch nicht begeben.
GW:
Nein muss ja auch nicht. Aber es gibt ja noch eine andere
Assoziation zu "Schmutzige Hände". Wie ist es denn mit FOYER DES ART
"Unter meinen Fingernägeln"?
Kaaja:
"Unter meinen Fingernägeln, spielt sich manches ab
" oder
so ähnlich.
GW: Genau. Unter
seinen Fingernägeln befindet sich eine ganze Welt, die auch nicht
unbedingt die Schönste ist und das kommt ja glaube ich den "Schmutzigen
Händen" schon sehr nahe, oder? Dieses stolze Präsentieren der Dinge,
des Schmutzes der sonst so schön unter den Teppich der
Gutbürgerlichkeit, der porentiefen Reinheit, gekehrt wird, und den Stendal
Blast jetzt hervorholen?
Kaaja:
Das trifft den Kern der Dinge. Da liegst du völlig richtig. Auf
der einen Seite "Schmutzige Hände" für mich, dass ich all das zugebe
was ich an Schmutz an den Händen habe, dass ich gelogen, betrogen usw.
habe
GW: Also auch du hast
schon mal eine Beziehung per Email beendet?
Kaaja: Absolut! Und nicht nur das! Ich hab auch
schon eine Beziehung beendet in dem ich mich noch nicht mal per Email gemeldet
habe. Klar! Und ich stehe dazu, bedauere es zwar auch
inzwischen
aber
Tja und auf der anderen Seite betrifft dass all die mit der
sogenannten weißen Weste auch. Nicht nur ich! Aber die Anderen tun immer
so "rein"
GW: Dabei
wünschen sie sich alle zumindestens "schmutzigen"
Sex
Kaaja:
aber sie
machen es dann im Dunkeln. Und ihre Frau, oder ihr Mann zu Hause weiß
nichts davon. Das steckt natürlich auch immer hinter der Idee von Stendal
Blast, so ein Stück wie "Hinter den Fenstern", das sagt ja schon im Titel
wie wir arbeiten. Zu versuchen hinter die Fenster, hinter die Fassade, eben
unter den Teppich zu gucken.
GW:
Ich hatte gerade noch diese Bild im Kopf, von Menschen die sich
des Nächtens gegenseitig die Geschlechtsteile ablecken, aber am Tage den
anderen anschreien wenn er mit den Fingern vom Teller des anderen die Pommes
Frites nimmt.
Kaaja: Auch
schön. Hervorragend muss ich sagen. Das ist ein großartiger
Vergleich. Da ist was Wahres dran. Das was hin und wieder an Grenzen fällt
wird an anderer Stelle dann wieder zum Maßstab gemacht.
GW: Den Namen den ich vorhin schon ins Spiel
gebracht hatte, FOYER DES ART. Es gibt ja eine Gemeinsamkeit. Die Tatsache dass
man Stendal Blast auch nicht einordnen kann. Genauso wie FOYER DES ART damals,
gibt es Songs die einfach nur komisch, lustig sind, aber auf der anderen Seite
auch sehr ernste, ja sehr traurige Sachen.
Kaaja: Naja, klar kenne ich FOYER DES ART, aber
das Ganze ist mir dann doch oft auch zu aufgebläht, aber nicht
unsympathisch. Das grundsätzliche Problem stimmt aber schon. Das wir
eigentlich sehr viel unlustiger sind als uns unterstellt wird. Das trifft auf
uns natürlich auch zu und das ist auch so ein Imageproblem dass wir
über die Jahre bekommen haben. Wenn du bei 72min Spielzeit zwei Minuten
lustige Sachen machst, dann ist das genau das was hängen bleibt. Und schon
hast du das Image dass du KNORKATOR oder sonst was bist. Oder eben so was wie
HELGE SCHNEIDER.
GW: Wobei ja
dann gerade auch so Texte wie "My private Puff" beide Seiten schon in einem
Song in sich tragen. Einerseits kann man über die "vorgetäuschten
Orgasmen" natürlich super ablachen, aber im Grunde ist die Beschreibung
doch eher traurig.
Kaaja: Es ist
traurig, aber trotzdem liegt der Witz, das Absurde ja gerade dadrin. Dass sich
Männer da unten abrackern für ne Sache
auf Mädchen die
dabei darüber nachdenken wo sie ihren nächsten Schuss
herkriegen
das ist ja so absurd, tragisch, lächerlich, dramatisch,
dass man entweder drüber lachen kann oder weint.
GW: Ein anderer
Song: "Der Präsident ist tot". Der Text ist ja auch eher traurig, auch in
der musikalischen Struktur, dieses "Oh Gott sie haben ihn erschossen" aber am
Schluss dann das leise Korkenknallen und Sektgläser klirren, dass ihr ja
zum Glück auch vom Original übernommen habt.
Kaaja: Das ging ja auch gar nicht anders. Weil ja
genau dass der besondere Witz an dem Stück ist. Das Lied funktioniert ja
nur so, dass am Ende klar wird, was wirklich gespielt wird. Und dass mussten
wir auch genauso machen, sonst hätte der ganze Song ja keinen Sinn gehabt.
Aber er ist halt für so ein Album wie "Schmutzige Hände" geeignet,
weil er symptomatisch beschreibt was heute Realität ist. Der Anführer
im Vordergrund ist völlig austauschbar und im Hintergrund werden die
Fäden gezogen.
GW: Und das
war vor 25 Jahren auch schon so.
Kaaja:
Ja das war damals schon so und das wird auch immer schlimmer! Und
genau dass wird durch fünfzehn Sekunden Sektanstosserei viel besser zum
Ausdruck gebracht als viele Worte. Das trifft es genau ins Schwarze und sagt
einfach was los ist.
GW:
Vielleicht auch so die ultralinke Kampfansage nach dem Motto,
wenn die RAF noch aktiv wäre, dann würden die da Oben nicht nur
machen was sie wollen, da sie zumindest noch befürchten müssten
erschossen zu werden?
Kaaja:
Also das ist mir zu radikal. Ich bin gegen jeden Mord, auch durch
Terroristen! Aber ich glaube es geht in dem Song auch gar nicht so sehr um die
Hinrichtung des Präsidenten, denn wie wir alle erfahren kommt der
Nächste und der ist genauso. Es geht tatsächlich darum wie unsere
Demokratie verkommen ist. Nämlich dahingehend das die Idee von der
Pluralität in der Demokratie, dass die sich gewandelt hat dahingehend,
dass ganz klar dem Kapital und der Industrie
ja im Prinzip alle
Türen und Tore offen stehen um zu entscheiden. Und das ist natürlich
meine Wahrheit.
GW: Was ja daran
dass Erschreckende ist dass diese Wahrheit schon vor 25 Jahren bestand, aber
wenn man es dann jetzt hört, oder eben in eurer Version, dann könnte
der Song ja auch von Michael Moore sein.
Kaaja: Jjjjjjjjja! Also der könnte
sicherlich gut unter so ner Moore Dokumentation al a "Stupid White Man"
gespielt werden. Tatsächlich ist es bitter das es vor 25 Jahren schon
genauso war. Oder EXTRABREIT haben an dieser Stelle mal enorme Weitsicht
gehabt. Ich glaube damals hat man es auch noch nicht ganz so kapiert dass es so
war. Ich glaube eher dass EXTRABREIT da wirklich mal drüber nachgedacht
haben was sie da für einen Song machen. Inzwischen ist es aber auch
einfach Wahrheit geworden.
GW:
Und "Polizisten" wäre zu abgedroschen
gewesen?
Kaaja: Ja, "Polizisten"
würde mich inhaltlich nicht interessieren. Ich find der einzig brauchbare
Song von EXTRABREIT ist "Der Präsident ist tot". Er ist wavig, er ist in
der Struktur völlig chaotisch, da gibt's nicht Strophe, Refrain, Strophe,
Refrain, sondern da gibt es eine Strophe und am Ende kommt ein Refrain. Und
insoweit ist das einfach ein sehr experimentelles Stück gewesen.
GW: Wie kommt man eigentlich
Ende 2004 auf die Idee mit den Anfängen der 80er Jahre zu
beschäftigen? Mal abgesehen von deinem Alter und dass es damit deine
Jugend ist.
Kaaja: Naja als fest
stand das wir ein Album machen werden, dass sich weitestgehend um Lug und
Betrug, Fassaden dreht, da viel mir der Song einfach ein. Ich hab den
früher gerne gehört, hab den dann lange Jahre vergessen und als ich
dann den Song "Schmutzige Hände" selbst gemacht hab, ist mir dann
aufgefallen dass es da noch einen Song gibt, der das alles noch viel einfacher,
viel klarer beschreibt. Und dann haben wir gedacht, ok auf ein Album das
"Schmutzige Hände" heißt gehört der Song "Der Präsident
ist tot" unbedingt mit drauf.
GW:
Du würdest also sagen, dass sich das Album im großen
und ganzen mit dem Thema Lug, Betrug, vor allem auch Selbstbetrug und
Oberflächlichkeit beschäftigt.
Kaaja: Ja thematisch ist es das! Ausgehend davon
dass ich sage: "Ich hab selbst schmutzige Hände". All die Fehler hab ich
selbst gemacht und ich steh dazu. Das ist passiert und ich bin auch nicht das
Gold was glänzt. Das ist sozusagen die Grundidee. Darum ranken sich alle
Songs. Auch in der Fragestellung. So ein Stück wie "Fährmann" z.B.
wirf dann eben die Frage auf: "Was könnte mir jetzt angekreidet werden?"
Jetzt wo ich hier vor dem Tribunal stehe. "Die totale Disko" beschäftigt
sich natürlich mit dieser Oberflächlichkeit, also mit diesem
Blitzlichtgewitter, mit diesem bunten Lichtern und wenn es vorbei ist dann
sieht man erst den Dreck, die Risse und das Glas auf dem Tanzboden. Und so
zieht sich das Thema "lügen und betrügen" durch die meisten Songs.
GW: Zum Thema Lug und Trug! Der
Anruf deines Vaters in der Studiosession? Ist der wirklich da rein geplatzt
oder handelt es sich hierbei nicht auch um eine ganz kleine Lüge?
Kaaja: Ja hahaha
(hämisches Lachen). Das ist die große, große Frage die die
Welt bewegt. Äääääh
dir kann ich es ja
sagen.
GW: Aber ich
veröffentliche dass dann ja auch!
Kaaja: Ja natürlich! Das Ganze ist
natürlich ein Konstrukt. Das ist in dem Augenblick nicht passiert. Aber
der Ansatz das so zu machen war ein Ähnlicher. Nur lief da gerade der
Rechner nicht, oder hat nicht aufgenommen. Und so sind wir dann überhaupt
auf die Idee gekommen, dass dann mal einzubauen. Absolut authentisch ist dass
also natürlich nicht! Nein! In dem Moment angerufen hat er nicht. Ich
dachte einfach Papa muss auch mal zu Ehren kommen. Wobei man an der Stelle noch
einschränken muss, ich habe den Song in Einem durchgezogen. Es ist nicht
so dass wir diese Passage nachher reingeschnitten haben. Sondern es ist so,
dass ich das Gespräch geführt habe und dann sofort weiter gemacht
habe, das ist die selbe Aufnahme. Also insofern ist diese Idee, aus diesem
oberflächlichen Gespräch wieder abzutauchen in dieses tiefernste, das
ist schon echt. Da hat es keinen Schnitt dazwischen gegeben.
GW: Zu einem anderen
Song auf dem neuen Album, zu dem dich auch wieder, genauso wie damals alle
Interviewer befragt haben. In dem Zusammenhang habe ich mir unser Gespräch
von vor zwei Jahren noch mal zu Gemüte geführt und könnte ja
fast behaupten dass ich schuld bin an dem Duett mit BLUTENGEL.
Kaaja: Ooooh
jetzt geht das aber
ab.
GW: Ja jetzt darfst du
erstmal Luft holen. Kleine dramaturgische Pause.
Kaaja: Du machst mich neugierig.
Erzähl!
GW: Wir hatten
damals über das Duett mit Veljanow gesprochen. In dem Zusammenhang hast du
gesagt, dass eine Idee hinter dem Song war, dass Stendal Blast ja nicht so die
Band ist die viele Mädchen abkriegt und dass ihr damit so ein bisschen in
den Mädchentopf greifen wolltet. Und da war eine Antwort die ich so
zwischen geschoben habe: "Ja klar, die Mädels kriegen immer nur so Typen
wie Veljanow oder Chris Pohl ab!" Ja und da haben sich Stendal Blast gedacht,
"der Sabottka hatte ja recht, den Alexander hatten wir jetzt ja schon, den
Heppner können wir nicht mehr nehmen, der macht schon soviel, also nehmen
wir uns den Herrn Pohl dazu."
Kaaja:
(lacht)
GW: Schön
oder?
Kaaja: Da hat der Sabottka
gar nicht so falsch gelegen. Aber ehrlich gesagt, es ging da gar nicht um die
Mädels.
GW: Ach? Diesmal
nicht?
Kaaja: Neee
es
ändert ja nichts daran dass auf Chris Pohl immer noch die ganzen
Mädels stehen und auf mich nicht. Daran hat sich auch durch den
gemeinsamen Song leider, leider nichts geändert.
GW: Also auch nicht bei dem Auftritt bei dem
WGT?
Kaaja:
Äääääh
. Ich glaub nicht. Beim WGT war
es ja so, die die für BLUTENGEL da waren die haben den Mann in der Mitte
gepflegt übersehen, und die die für Stendal Blast da waren, die haben
links Chris und rechts Constance gepflegt übersehen. So ist das ja
eigentlich gelaufen. Wir haben ja versucht da so nen Konsenz herzustellen, was
ja auch ganz gut gelungen ist. Aber leider, leider
die Attraktivität
von Chris Pohl konnte ich auch mit ner gemeinsamen Single nicht erreichen. Da
hilft nur noch ne Diät.
GW:
Abgesehen von dem "Mädchentopf"
es ist ja schon viel
über den Song geschrieben, vor allem sich auch ereifert
worden
Kaaja: Jaaa, aber
man muss das Ganze eben einfach auch als Ergebnis einer Zusammenarbeit sehen.
Jeder hat da seine Ideen eingebracht und es war uns von vornherein klar dass es
manchen gefallen wird und manchen nicht. Wir sind das Risiko eingegangen und da
muss man dann auch mit dem Ergebnis leben. Ich glaube aber auch dass sowohl
BLUTENGEL wieso Stendal Blast dass durchaus ihren Fans zumuten können. Es
ist eben so dass sich die jeweiligen Fans einfach mal mit der anderen Band
auseinander setzen mussten. Und dass fand ich am Ende dann doch ganz gelungen.
GW: Hast du da eigentlich
irgendwelche Reaktionen mitbekommen, welche Fraktion der Fans den Song eher
angenommen haben? Denn Fans, und gerade so unterschiedlicher Bands, können
doch sehr intolerant sein.
Kaaja: Ich glaube so im Großen und Ganzen
ist "In der Erde" besser angekommen als "Mein Babylon". "Mein Babylon" war den
meisten glaube ich zu
Heavy Metal mäßig, das war denen zuviel
Gitarre. Aber weitestgehend waren die Reaktionen gleich verteilt. Es gab auf
beiden Seiten Leute die meinten, dass sie so was dem jeweilig anderen Act nicht
zugetraut hätten.
GW: Wie
geht's mit Stendal Blast weiter? Mehr Live Auftritte?
Kaaja: Also zum einen werden wir nächstes
Jahr schon am neuen Album arbeiten. Wir wollen mal versuchen die Zeit zwischen
unseren Platten ein bisschen zu straffen. Also nicht wieder zweieinhalb Jahre
zu warten, sondern den Schwung jetzt mitzunehmen zum nächsten Album. Eine
Tour im Sinne einer "Schmutzige Hände" Tour wird es aber eher nicht geben.
Es wird auf Einzelauftritte und Festivals hinauslaufen im nächsten Jahr.
GW: Dann würd' ich sagen,
viel Erfolg mit dem Album, bei den Auftritten, danke für das Interview
und
Kaaja: Ja danke dir
und bis zum nächsten Album!
Thomas Sabottka für
GothicWorld
Review:
"Schmutzige Hände"
www.stendalblast.de
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