CD-REVIEWS:
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MOONSORROW "Verisäkeet" CD (Spikefarm)
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Moonsorrow machen
definitiv keine halben Sachen und ihre Form von Pagan Metal mit fünf Songs
innerhalb von siebzig Minuten macht dies auf dem nunmehr fünften Alben der
Nordmannen mehr als deutlich. Vor allem das epische Moment in Form heroischer
und bombastischer Schlachtengesänge haben Moonsorrow mit
Verisäkeet noch stärker betont und somit beinahe
perfektioniert als auf den vorhergehenden Veröffentlichungen, was die Band
bei Songs wie dem Opener Karhunkynsi oder dem nachfolgenden
Haaska unweigerlich in die Nähe zu Bathorys Glanztaten
rückt.
Allerdings betonen Moonsorrow im Gegensatz zu
Quorthon (R.I.P) das folkloristische Element viel stärker, so dass die
Finnen ganz mit diesem Album deutlich ihr eigenes und unverwechselbares Profil
herausstellen. Auch die immer wieder eingebetteten Naturgeräusche, die
durchweg vorhandene melancholische Komponente und die vergleichsweise
düstere Grundstimmung tragen ihren Teil dazu bei, dass
Verisäkeet ein bärenstarkes Album geworden ist und
Moonsorrow damit ihren Ruf als eine der wegweisenden Pagan Metal-Bands
nachhaltig untermauert haben. Wer einen Anspielttipp benötigt:
Jotunheim.
Michael Kuhlen (OBLIVEON) für
GOTHICWORLD
Tracklist: 01. Karhunkynsi
02. Haaska 03. Pimeä 04. Jotunheim 05. Kaiku
www.moonsorrow.com
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