CD-REVIEWS:
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LA
MAMOYNIA "La Mamoynia" CD (Die Kraft durch die Form
Records)
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Die ersten Sonnenstrahlen kommen ins Land und so
wenden wir uns mal wieder italienischen Klängen zu. Im Sommer 99 bildete
sich La Mamoynia um psycho-industrial tracks aus
drei 3 Bassgitarren und einem Schlagzeug zu komponieren und seitdem werden
Songs ihrer EP Ola Gri auf der ganzen Welt in Diskotheken
gespielt. Natürlich sind sie mittlerweile in anderer Besetzung.
Im
Januar letzten Jahres kam eine LP heraus mit 10 Songs und 40 Minuten Musik, die
mir nun vorliegen. Der erste Track besticht nicht grade durch
abwechslungsreiche Passagen. Erinnert irgendwie an Synthiepop und teilweise als
wenn jemand auf Blechdosen haut. Immer der gleiche Takt und Dimitris
erzählt mehr als das er singt. Theres only vanity ist
rhythmisch etwas gelungener wirkt aber chaotisch durch
durcheinandergewürfelte Klänge und der hysterisch wirkenden Stimme
des Sängers. Etwas ruhiger beginnt To lyknisma und besticht
durch abwechslungsreiche Töne vermischt mit leisen Gitarrenklängen
und ist eher zum Ausruhen als zum Tanzen gedacht. Walk in the
silence hat starke Ähnlichkeit mit den Songs von The
Cure und ein wenig Punkcharakter.
Das gesamte Album hat einen
gewissen 80 Jahre Stil, wobei mir persönlich die Stimme vom Sänger
Dimitris nicht gefällt. Sie wirkt hysterisch und passt teilweise nicht so
ganz zu den Akkorden. Auch sonst harmonisieren die Klänge nicht wirklich
zueinander und wirken eher psychotisch. Gefällt mir sonst immer sehr gut,
in diesem Fall aber nicht. Scheint aber was dran zu sein, sonst würden die
Songs nicht überall auf der Welt in Diskotheken gespielt
werden.
Linda Holzer
für GOTHICWORLD
Tracklist: 1. decadence
2. there is only vanity 3. to lyknisma 4. walk in the silence
5. now the rain will fall 6. ta macheria mou 7. i anixi emoraghi
8. ola gri 9. rickys hand 10. i anixi emoraghi
II
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