CD-REVIEWS:
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PAIMON
"Metamorphine" CD (Elysian Records) |
Melodic Death Metal mit feinen Zutaten aus
dem Black-, Dark- und Pagan Metal gespickt, servieren uns die fünf
Frankfurter PAIMON auf ihrem Album "Metamorphine". Als Support
von Ensiferum, Finntroll, Suidakra, Nocte Obducta und Graveworm waren PAIMON
bereits unterwegs, eine eigene CD-Promotour ist nun geplant. Melodisch und
trotzdem überwiegend knüppelhart sind die elf Tracks des Silberlings,
der dem Debutalbum "Terra Oblivionis" nun folgt. Ursprünglich
wollte sich die Band um den russischen Vokalisten Voland Pister dem Black Metal
verschreiben, was draus wurde ist nun eine Mixtur aus o.g. verschiedenen
Stilrichtungen. Interpretiert man den Albumtitel als Konglomerat von
'Metamorphose' und 'Morphin', so könnte mit 'Metamorphose' vielleicht
genau diese Wandlung der ursprünglichen Black Metal Band zur Melodic Death
Metal Truppe gemeint sein. 'Morphin' und dessen schmerzstillende Wirkung
braucht man dann mit Sicherheit schon nach den ersten Songs! , die die
Nackenmuskulatur derart strapazieren, daß Schmerzen und 'verklettete
Matten' vorprogrammiert sind.
Harmonische Gitarrenriffs a la In Flames
in Abwechslung mit akustischen Parts und rauher Gesang, mal in russisch, mal in
englisch, dominiert von kesselnden Drums bestimmen die Songs auf
"Metamorphine". Druckvolle und fast klassisch anmutende Passagen mit
hohem Wiedererkennungswert wechseln sich stetig ab und teilweise klingt das
ganze gar nicht mehr nach Melodic Death Metal, was jedoch mit Sicherheit kein
Kritikpunkt ist. Titel wie "Phobia", "Butcher's Science" und "Misanthrope"
schlagen ein wie ein Gewitter und erobern im Sturm die Ohren und wohl auch die
Herzen der Hörer. Folkloristisch mutet Track 4 "Millenial Troubles" an,
während "Butcher's Science" von der Rhythmik her wiederum an Bands wie
z.B. Arch Enemy erinnert. Als ziemlich Dark-/Gothic Metal lastig entpuppt sich
Track 9 "Come To My Tomb", der aber das innovative Songwriting widerspiegelt,
welches PAIMON sich auf die Fahne geschrieben haben.
Ein
großer Pluspunkt für die Band ist die Stimmvielfa! lt von
Sänger Voland, die so einiges her macht und manches in den Schatten
stellt, was in der Szene bereits Rang und Namen hat. Da kann man nur sagen:
Weiter so!!!!
Ursula Kohl
für GOTHICWORLD
Tracklist:
1. Phobia
2. Butcher's Science 3. Misanthrope 4. Millenial Troubles 5. A
Moment Of Pride 6. To A Stranger 7. Sir General Freedom 8. Don't
Provoke The Death 9. Come To My Tomb 10. Madman's Revenge 11. On
The Way
www.paimon.de
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