CD-REVIEWS:
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THEATRE OF
TRAGEDY: "Assembly" CD (East West / Warner Music Group)
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Wo
sich bereits beim Vorgänger "Music" die Geister geschieden haben,
gießen THEATRE OF TRAGEDY mit ihrem aktuellen Output
"Assembly" wohl endgültig Öl in die Wunden der Fans.
Endgültig vorbei sind die Zeiten des mitreißenden Gothicrocks aus
den Gründerjahren, die "Heavently Voices" der Frontfrau Liv Kristine.
"Assembly" knüpft zum Bedauern sicherlich vieler recht
spürbar an den schon recht schwer verdaulichen Vorgänger
"Music" an und der hatte mit Gothic schon nicht mehr viel am Hut. Die
Band setzt augenscheinlich weiterhin auf synthetische Effekthascherei, als auf
ordentliches Songwriting. Die Songtitel und die Texte sind recht plakativ bis
platt und die Musik klingt lieblos wie ein schlecht geklontes
Popstars-TV-Projekt. Besondere Livequalitäten waren der Band ja auch
nie abzugewinnen, aber das hier stell ich mir live ungefähr so spannend
vor wie Vera am Nachmittag. Während bei Liv ihre Gesangsqualitäten
hinter den Elektronikschwadennoch einigermaßen zu erahnen sind, mutiert
Raymond endgültig zum leblosen Sprechgesang-Vocooder-Kasper der Band.
Welche Band? Die Band ist TOT!
Also ich zieh mir lieber nochmal die
"Aégis" rein bevor ich von "Assembly" assimilliert werde!
Für mich die Enttäuschung des Jahres, soviel steht
fest!
Sir Ritchie für
GOTHICWORLD
"Assembly"-Tracklist: 01. Automatic Lover 02.
Universal Race 03. Episode 04. Play 05. Superdrive 06. Let You
Down 07. Starlit 08. Envision 09. Flickerlight 10. Liquit
Man 11. Motion
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Kontakt:
www.theatreoftragedy.com
www.eastwest.de |
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