Special:

Ein
Fazit:
Es ist sicher nicht einfach 17000 Leute gleichermassen
zu befriedigen. Dem einen oder anderen fehlt immer seine Lieblingsband, ist
dieses und jenes zu teuer oder nicht genehm. Auch kann man darüber
weinen das die "Szene" sich mehr und mehr zur Schau stellt, zu einer
Spaßgesellschaft und Modebewegung entwickelt und ihre alten Inhalte
verliert.
Man kann es aber auch positiv sehen. Denn was ist schlimm
an Leuten, die Spaß haben wollen, tanzen und mit Leuten einfach nur in
Kontakt kommen wollen... ja und auch rumbaggern und anmachen!!!! Ist das nicht
Goth?
Gut! Man kann sich auch wie immer, über strenge und
intolerante Sicherheitsleute aufregen... aber ehrlich Leute! Versucht mal
zu überlegen wie das sein muß, ein ganzes Wochenende zu arbeiten,
zwischen dermaßen schrägen Vögeln, mit denen man vielleicht
nicht so viel anfangen kann und sich ständig blöde Sprüche
anhören, warum dieses Schwert, dieser Fotoapparat und diese Glasflasche
unbedingt mit zum Konzert müssen. Und dann vergleicht mal bitte die
Situation mit beispielsweise Rock am Ring! Da patrouilliert nachts die Polizei
und der BGS über den Zeltplatz, der knöcheltief im Dreck und Abfall
versinkt.
Und in Leipzig? Die Reinigungsleute die ab und zu
mit ihren blauen Säcken zum Müllsammeln über das Gelände
liefen, habe eher einen schönen Spaziergang hingelegt. Und der einzige
Polizist, saß ab und zu am Eingang auf seinem Motorrad, immer mit ein
paar Leuten in Gespräche verwickelt.
Das die Tankstelle
gegenüber, ebenso wie jeder Standbesitzer zu Pfingsten ihren Jahresumsatz
machen, ist genauso ok für mich, wie der doch recht geregelte Ablauf und
die etwas konsequenteren Maßnahmen von InMove. Denn das alles zusammen,
garantiert uns, das uns Leipzig auch weiterhin mit offenen Armen empfängt
und die Konzerte sind für die meisten auch nicht das Wichtigste.
Auch wenn die Atmosphäre nicht mehr ganz so familiär ist...
das ist glaube ich ein normaler Prozess bei solchen großen Events,
man findet immer noch Leute, die mehr als nur bewundert werden wollen, mit
denen man reden kann, einfach eine schöne Zeit haben kann. Und wenigstens
vier Tage im Jahr, in einer entspannten, unheimlich toleranten Atmosphäre
einfach das sein kann was man sein möchte. Einer unter Gleichgesinnten!
In diesem Sinne gilt mein Dank, wie immer, der großartigen
Stadt Leipzig, ihren Behörden und ihrer Bevölkerung. Den viel
gescholtenen InMove, dafür das sie es uns trotz allem immer noch
ermöglichen. Allen beteiligten Künstlern, Musikern und
Gästen.... allen die einfach nur da waren, die mit einander geredet haben,
die sich kennen gelernt haben, die ihren Spaß hatten, die friedlich
waren, die sich zur Schau stellten, die arbeiten mussten, die ihren Dreck
selber zu den Müllsammelstellen brachten, die nachts viel zu laut Musik
hörten, die tanzten, lachten, cool waren... Ich denke das wir uns
nächstes Jahr wieder sehen.
Darf ich noch jemanden
Grüßen? Ja!!! Ok!
Also, Holger und Simone unsere
Wohnmobil Nachbarn! Nicola, René, Olli und Christian "Pommes"
Öhle die mich mit im Wohnmobil duldeten. Den BiBas vom Gothic Magazin.
Christian Hektor vom Orkus. Nico und seiner fotografierenden Freundin.
Gerit und ihre perfekt Veranstaltungsplan lesende (*g*) Freundin...
...tja und eben alle anderen!!!!!
Freuen wir uns auf das 12.WAVE
GOTIK TREFFEN 2003 pünktlich zu Pfingsten: 06. - 09. Juni 2003 wie
gewohnt in Leipzig! Wo sonst?
Thomas
Sabottka für
GOTHICWORLD
Photos von Manja Georges,
www.gothic.ru
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