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ASP vers.
Rock Hard Die "Arschbombe" schlägt zurück!
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Hallo Ihr Lieben! Zum Wochenende mal ein bißchen was
zum Schmunzeln. Um Veröffentlichung, Abdruck, Forwarding etc. wird
dringend gebeten es solln ja alle was von der Riesengaudi abhaben. Wenn
Ihr die Original-Rezension ausm Rock Hard noch nicht kennt, lest Sie am besten
zuerst. Nun aber viel Vergnügen!
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Review aus Rock Hard, Ausgabe 171 Titel : Arschbombe ASP Der
schwarze Schmetterling, Teil 1 Label: Trisol, Vertrieb: EFA
Ei, gar
schön ist das! Offenbar watschelt die Dieburger Company Trisol auf jenem
Pfad, den einst ein von der Geschmacks-Stasi nie behelligter Hesse namens
Nowotny mit seiner Klitsche namens Metal Enterprises eingetrampelt hatte.
Sprich: Man veröffentlicht im Monatstakt (bis auf wenige positive
Ausrutscher) fürchterliche Mistkacke, die regelrecht danach fleht, erst
gehört, danach gedemütigt, zerstört und in hohem Bogen auf die
Deponie gefeuert zu werden. Nach dem Kitschstudentenaldimetal von Samsas
Traum muss also jetzt bei ASP die Rübe ab. Staatsanwalt
Mühlmann erklärt euch auch, warum: Stellt euch vor, Knorkator geht
plötzlich das clevere Händchen für Nonsens-Hits ab - und die
Preußen sind einfach nur noch fäkalfixiert und tätowiert. Ohne
Musik. Also so wie Buffo. Und dann stellt euch noch vor (auch wenn´s
schwer ist), diese Prachtexemplare würden nur noch pseudo-pathetischen
Quietschkeyboardquatsch absondern und samt ihrer hirnverbrannten Texte total
ernst nehmen. Und dann stellt euch vor, Knorkator würden sich noch
peinlicher schminken, als sie es für Promozwecke ohnehin schon tun. Und
dann stellt euch zuletzt noch vor, Stumpen wäre ´ne olle
Schlampentusse, würde mit dem Frontplatthirsch von Umbra Et Imago
in die Heia hüpfen und anschließend Zwillinge zur Welt bringen:
DANN, aber auch erst DANN habt ihr ASP. PS.: Ab dem Punkt, an dem
ich den Albumtitel lese und klug kombiniere, dass wohl noch ein zweiter Teil
dieser Grütze angedroht wird, denke ich ernsthaft über
lebenslängliches Maulhalten als Strafmaß für selbsternannte
Künstler nach... WOLF-RüDIGER MüHLMANN Note 0
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Offener Brief an Wolf-Rüdiger Mühlmann, bezogen auf seine
CD-Rezension Arschbombe ASP im Musikmagazin Rock Hard,
Ausgabe 171
Lieber Wolf-Rüdiger,
vielen Dank für
Dein Review unseres Albums Der schwarze Schmetterling, Teil1
(dessen richtiger Titel übrigens Hast Du mich vermisst?
lautet)! Vielen Dank auch für die unerwartete Medienaufmerksamkeit,
pünktlich zur Fertigstellung unseres neuen Albums - besser hätte das
Timing gar nicht sein können. Dass die Rezension erst gut zehn Monate nach
Veröffentlichung der CD erscheint, liegt sicherlich daran, dass Du die
Zeit brauchtest, um wieder zu Dir zu kommen, nachdem Du, Wolf-Rüdiger, sie
offensichtlich fast einmal ganz durchgeskipt hast. Wie auch immer, es wurde ja
langsam Zeit, dass die Napster-gebeutelten Major-Companies in Dir,
Wolf-Rüdiger, einen Lobbyisten gefunden haben. Denn schließlich hat
der Musikmarkt ja bis zu 40prozentige Umsatzeinbrüche zu vermelden, da
kommt so einer wie Du, Wolf-Rüdiger, der es sich zur Aufgabe gemacht hat,
hoffnungslos-idealistische Newcomerbands samt ihrer lästigen letzten
unabhängigen Labels flächendeckend auszuknocken, gerade recht.
Zum Inhalt der Rezension:
Fachlich kompetent, wie Du nun mal
bist, Wolf-Rüdiger, schaffst Du es unsere Musik in ihrer Gesamtheit, was
Arrangement, Sound, Melodieführung, Harmonisierung und handwerkliches
Spielvermögen betrifft, prägnant in einem dreifach donnernden
"Quietschkeyboardquatsch" zusammenzufassen. Bravo! Schliesslich stand das ja
von Anfang an als produktionstechnische Vorgabe auf unseren Fahnen! Aber keine
Sorge, Wolf-Rüdiger, auf der neuen Scheibe gibts auch ein paar aalglatte
Synthieflächen, die Deinen sensiblen Lauschern sicherlich schmeicheln und
absolutes Gehör verschaffen werden. Bei der Beurteilung der Texte
jedoch ist Dir ein kleiner Fehler unterlaufen. So oft ich das Album schon
gehört hab, ich finde einfach keine "fäkalfixierte" Passage. So sehr
es mich auch gefreut hätte. Nicht eine! Nicht mal ein zünftiges
Mühlmannsches "Mistkacke". Nicht mal rückwärts! Nichts!
Egal, schließlich lag Dein Schwerpunkt ja auch darin wie es
sich für einen seriösen Musikjournalisten gehört - unser
Aussehen genauer unter die Lupe zu nehmen. Aber auch da: So sehr ich meine Haut
auch untersuche, ich finde einfach keine tätowierte oder
geschminkte Stelle. Genausowenig wie ein Photo von mir auf dem
Booklet, unserer Homepage noch sonst wo. Wolf-Rüdiger! Wer wird denn da
bei der Recherche geschludert haben?
Abschliessend bleibt mir noch
festzuhalten, dass es mich natürlich mich Stolz erfüllt hat, dass
Wolf-Rüdiger Mühlmann himself und nicht irgendein dahergelaufener
selbsternannter Schreiberling unsere CD verissen hat.
Entäuscht war ich trotzdem. Das kannst Du besser! Denn ausser den beiden
Wortspiel-Midlights "Kitschstudentenaldimetal" und "Frontplatthirsch" finde ich
leider nur Vokabeln voller unbestechlicher Sachlichkeit zeternder
Teenager-Gören ("Arschbombe", "Grütze", "Mistkacke") und ein paar
kleinkalibrige Allgemeinplatzpatronen mit der rhetorischen Durchschlagskraft
katholischer Gemeindebriefe ("pseudo-pathetisch", "hirnverbrannt",
"fürchterlich").
Ach, Wölfchen! Ein bißchen mehr
Biß, bitte! Etwas böser hats sogar eine "Mistkacke" wie die von ASP
verdient. Das dürfen die Leser von einem knallharten Musikjournalisten wie
Dir, Wolferl, schon erwarten, oder? Also beim nächsten mal setzts dann
aber ein paar deftigere verbale Peitschenhiebe auf unsere Bombenärsche,
ja? Da wird nich so mit der Knute geknausert, versprochen? Wir Grufties
stehn da doch drauf.
Viele Grüße und nix für ungut,
Matthias Ambré, Produzent von ASP, im Sommer 2001 mambre@gmx.de http://www.schwarzer-schmetterling.de
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