LIVE-Review:

STORM & SILENCE TOUR:
SCHWARZ, FLESH FIELD, JANUS, L'ÂME IMMORTELLE
13.02.2001 KUZ - Mainz


L'Âme ImmortelleAuf ins KUZ zum "STORM & SILENCE"! Auf der A66 erstmal Stau, also mit 30 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit nach Mainz gezuckelt und endlich da – es ist 20:00 Uhr. Nach langer Warterei in der Schlange vor der Kasse stehen wir naturlich nicht auf der Gästeliste. Nach endloser Diskussion sind wir schließlich drin und treffen dann auch Thomas Rainer von L’ÂME IMMORTELLE. Der Rest von LAI ist leider gerade irgendwo unterwegs. Wir ziehen uns also alleine in den Tourbus zum Interview zurück, dass ihr hier nachlesen könnt. Danach geht’s wieder zurück ins KUZ und hier mein Konzertbericht:

SCHWARZ:
Bin gar nicht böse, daß ich das, wegen dem Gespräch mit Thomas verpaßt habe. Da ich versprochen habe, niemanden schlecht zumachen, enthalte ich mich jeden Kommentars, schließe mich aber Ritchie in Bezug auf die Körperbemalung an - das sah fett aus, ist aber auch nicht gerade neu.

FLESH FIELD:
Gehört habe ich bis jetzt zwei Sachen – und die waren schon gut. Aber live wurde ich definitiv von meinen Erwartungen übertroffen. Vor lauter Bewegung der beiden Hauptakteure auf der Bühne kann man kaum mitverfolgen, wer sich jetzt wo aufhält. Nur die Gestalt des Gast-Keyboarders taucht ab und zu aus den dichten Nebelschwaden auf. In den Songs der Amerikaner steckt viel Kraft und Energie, welche sich schnell auf das Publikum überträgt. Bald bewegen sich mehr und mehr im Rythmus der FLESH FIELD-Grooves. Der Bass wummert den Magen durch und die Synthies verzehren den Hörnerv. Ich glaube, FLESH FIELD werden erfolgreich, denn ihre Musik gehört nicht zum 08/15 Elektro/Industrial/Irgendwas Zeug, sondern hat ihre ganz eigene Note. Wenn ihr die Möglichkeit habt, noch zu einem Konzert der Tour zu kommen, so nutzt sie. Alleine wegen FLESH FIELD lohnt es sich.

JANUS:
Hurra, JANUS sind da. Wir sprengen in die erste Reihe vor, um RIG und Konsorten näher zu sein. Und da stehen sie und bringen uns die wunderbare Mischung aus Psychose und Liebe. Wunderte ich mich schon, wie sie wohl die "Schlafende Hunde" rüberbringen und ihr Debüt "Vater" einbauen. Aber wir kriegten erst mal die Knaller von dem "Hunde"-Album und dann kam der "Vater". Auch hier war leider nix von der neuen EP "Hundstage"zu hören. RIG versteht es wunderbar, den Mr. Drown zu mimen, wobei ihm ein grüner Scheinwerfer behilflich ist, der ihn immer wieder von unten L'Âme ImmortelleAnstrahlt (RIG nannte es später selbst den „Hulkeffekt“). Ich kann zu JANUS nicht viel mehr schreiben, als Ritchie schon vorgestern, aber ist in Ordnung. Ich war nur verblüfft, wie viel kraftvoller JANUS live wirken kann (ich dachte, dass geht nicht mehr). Für mich war der Abend gerettet!

L'ÂME IMMORTELLE:
Ich muß zuerst sagen, bin wirklich kein großer LAI-Fan, obwohl ich mich mit dem neuem Album "Dann habe ich umsonst gelebt" schon ein wenig angefreunden konnte, aber ich mag außer "Bitterkeit" die alten Sachen nicht so sehr. Und es ist nun mal so, dass auf einem Konzert nicht nur das neue Material gespielt wird... Aber seid euch versichert, daß es den Leuten, die da waren gefallen hat und mehre Zugaben geboten bekamen, also muss es gut gewesen sein. Aber da ich es mir mit LAI nicht verscherzen will, sei erwähnt, daß es auf jeden Fall nette Menschen sind, wie das folgende Interview beweist.


zum INTERVIEW mit L'ÂME IMMORTELLE

zu den INTERVIEWS mit JANUS und FLESH FIELD

zum Ritchies Bericht aus dem Universal D.O.G.

Anmerkung: Die hier abgebildeten Photos sind Archivbilder..
- Schwarze Träne aus der GOTHICWORLD

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