Die
FIA-GT1-Weltmeisterschaft 2010 ist die Debütsaison der
FIA-GT1-Weltmeisterschaft, welche die Nachfolge der FIA-GT-Meisterschaft
antritt. Es ist die erste Sportwagenrennserie, die von der
Fédération Internationale de lAutomobile seit Einstellen
der Sportwagen-Weltmeisterschaft 1992 als Weltmeisterschaft ausgeschrieben
wird.
Die von der SRO Motorsports Group ins Leben gerufene
FIA-GT1-Weltmeisterschaft wird 2010 zehn Rennen auf vier Kontinenten austragen.
Sechs Fahrzeughersteller sind teilnahmeberechtigt, darunter Aston Martin,
Corvette, Ford, Lamborghini, Maserati und Nissan. Die SRO erwartete
ursprünglich mindestens fünf Fahrzeughersteller als Teilnehmer der
Eröffnungssaison 2010. Maximal sechs Hersteller wurden zugelassen, wobei
sie allerdings nicht selbst die Rennfahrzeuge einsetzen dürfen, sondern
lediglich Werksunterstützung für Kundenteams zu leisten haben. Jeder
Hersteller unterstützt zwei Teams mit jeweils zwei Rennfahrzeugen, sodass
insgesamt vier Fahrzeuge von jedem Hersteller teilnehmen werden. Um einen
ausgewogenen Wettkampf sicherzustellen wurde jedes Fahrzeug von der FIA
getestet und leistungsmäßig (600 PS) an die übrigen angepasst.
Reifenausstatter der FIA-GT1 ist Michelin.
48
Fahrer, 12 Teams und 6 Fahrzeuge:
Teams
Fahrzeug
Vitaphone Racing Team 01 - Michael
Bartels (D) Andrea Bertolini (I) 02 - Miguel Ramos (P) Enrique Bernoldi
(BRA)
Triple H Team Hegersport 33 -
Altfrid Heger (D) Alexandros Margaritis (G) 34 - Bert Longin (B) Matteo
Bobbi (I)
Maserati MC12 GT1
Swiss Racing Team 03 - Karl Wendlinger
(A) Henri Moser (CH) 04 - Max Nilsson (S) Seiji Ara (J)
Sumo Power GT 22 - Jamie
Campbell-Walter (GB) Warren Hughes (GB) 23 - Peter Dumbreck (GB) Michael
Krumm (D)
Marc VDS Racing Team 40 - Bas
Leinders (B) Maxime Martin (B) 41 - Renaud Kuppens (B) Markus Palttala
(FIN)
Ford GT1
Young Driver AMR 07 - Tomás Enge
(CZE) Darren Turner (UK) 08 - Stefan Mücke (D) Christoffer Nygaard
(DK)
Hexis AMR 09 - Thomas Accary
(F) Frédéric Makowiecki (F) 10 - Clivio Piccione (MON)
Jonathan Hirschi(CH)
Aston Martin DBR9
Mad-Croc Racing 11 - Xavier Maassen (NL)
Alexander Müller (D) 12 - Pertti Kuismanen (FIN) Mika Salo
(FIN)
Phoenix Racing / Carsport 13
- Marc Hennerici (D) Andreas Zuber (UAE) 14 - Mike Hezemans (NL) Andrea
Piccini (I)
Corvette C6.R
Reiter 24 - Peter Kox (NL) Christopher
Haase (D) 25 - Ricardo Zonta (BRA) Rafael Daniel (BRA)
All-Inkl.com Münnich Motorsport 37 -
Marc Basseng (D) Thomas Jäger (D) 38 - Dominik Schwager (D) Nicky
Pastorelli (NL)
Lamborghini Murciélago LP670
R-SV
Rennkalender
2010:
Der offizielle Rennkalender wurde am 11. Dezember 2009
bekannt gegeben. Das 24-Stunden-Rennen von Spa-Francorchamps, das vormals im
Rahmen der FIA-GT-Meisterschaft ausgetragen wurde, wird nicht mehr Bestandteil
der FIA-GT1-Weltmeisterschaft sein.
An jedem Rennwochenende werden nach
dem Training (Freitag) und der Qualifikation (Samstag) jeweils zwei
einstündige Rennen abgehalten, wobei der erste Lauf am Samstag als
Qualifikationsrennen gewertet wird. Die Startaufstellung des am Sonntag
ausgetragen Meisterschaftslaufes ergibt sich aus dem Ergebnis des
Qualifikationsrennens. Alle Rennen strecken sich über eine Renndauer von
einer Stunde. Jeder Teilnehmer muss zwischen der 25. und 35. Minute einen
Pflichtboxenstopp absolvieren, bei dem auch ein Fahrerwechsel vorgeschrieben
ist. Die Reifen werden übrigens von nur zwei Mechanikern nacheinander
gewechselt.
Die ersten Drei des Qualifikationsrennens sowie die ersten
Zehn des Meisterschaftsrennens erhalten Punkte. Die Teilnehmer müssen
mindestens 75% der zurückgelegten Distanz des Siegers absolvieren, um in
die Wertung des jeweiligen Rennens aufgenommen zu werden und Punkte erhalten zu
können. Jeder Fahrer muss mindestens 25 Minuten pro Rennen selbst gefahren
sein, um Punkte erhalten zu können.
Meisterschaftspunkte werden
für die ersten Drei des Qualifikationsrennens nach folgendem
Schlüssel vergeben: 8-6-4. Der Meisterschaftslauf wird wie folgt gewertet:
25-18-15-12-10-8-6-4-2-1. Um die Spannung zu erhöhen, werden nach einem
Rennen Zusatzgewichte an die ersten vier Teilnehmer vergeben. Dabei können
sich über mehrere Rennen bis zu 100 kg ansammeln.