Specials: 24 Stunden von Le Mans 2009


Zur 77. Auflage der 24
Stunden von Le Mans wurden insgesamt 82 Bewerbungen abgegeben. Der Veranstalter
ACO musste aus diesen Nennungen 55 Starter heraufiltern, die sich vom 13. Juni
15:00 Uhr bis zum Folgetag 15:00 Uhr eine Schlacht auf der über 13
Kilometer langen Strecke bieten werden. 20 Fahrzeuge der großen
LMP1-Klasse werden um den Gesamtsieg kämpfen, die LMP2-Kategorie bietet 12
Autos auf, in der großen GT-Klasse sind sechs Fahrzeuge am Start, in der
GT2 gehen 17 Autos ins Rennen.
Startvideo
mit Luca di Montezemolo

Peugeot mit Doppelsieg in Le Mans
Peugeot hat
die Siegesserie von Audi bei den berühmten 24 Stunden von Le Mans
gestoppt. Nach zuletzt fünf Triumphen in Serie an der Sarthe mussten sich
die Ingolstädter bei der Le-Mans-Premiere des neuen R15 TDI mit Rang drei
zufrieden geben. Peugeot feierte beim ersten Triumph seit 1993 sogar einen
Doppelsieg.
Am Steuer des siegreichen 908 HDI saßen die
ehemaligen Formel-1-Piloten Alexander Wurz (Österreich), der zum zweiten
Mal nach 1996 triumphierte, David Brabham (Australien) und Marc Gene, der als
erster Spanier überhaupt in Le Mans siegte. Ihre französischen
Teamkollegen Sebastien Bourdais, Franck Montagny und Stephane Sarrazin kamen
auf Platz zwei.
Rekordsieger Tom Kristensen (Dänemark) verpasste
dagegen im Team mit seinen Audi-Kollegen Rinaldo Capello (Italien) und Allan
McNish (Großbritannien) seinen neunten Erfolg deutlich.

Nach einer turbulenten Anfangsphase mit
Ausrutschern und Kollisionen der favorisierten Teams von Audi und Peugeot in
der ersten Stunde bestimmten die beiden Diesel-Giganten beim 24-Stunden-Rennen
in Le Mans trotzdem das Tempo an der Spitze. Dabei lieferten sich David
Brabham/Marc Gene/Alexander Wurz (Australien/Spanien/Österreich) nach
einem Viertel der Distanz einen spannenden Schlagabtausch mit dem Audi-Team der
Titelverteidiger Rinaldo Capello/Tom Kristensen/Allan McNish
(Italien/Dänemark/Großbritannien). Nach sechs Stunden lagen diese
beiden Wagen innerhalb von nur 43 Sekunden.

Ein weiteres Audi-Team mit Lucas Luhr/Mike
Rockenfeller/Marco Werner (Koblenz/Neuwied/Ermatingen) verabschiedete sich eine
halbe Stunde später aus dem Titelrennen. Aussichtsreich auf Platz drei
liegend, prallte Luhr rückwärts in einen Reifenstapel. Der Wagen
wurde dabei total zerstört, der 29-Jährige blieb unverletzt.
Pech hatte auch das lange Zeit führende Peugeot-Trio mit den
Franzosen Sebastien Bourdais, Franck Montagny und Stephane Sarrazin, die nach
einem Antriebswellenschaden auf Rang vier eine Runde zurücklagen. Schwere
Unfälle sorgten für Schreckmomente und lange Safety-Car-Phasen.

Den heftigsten Crash erlebte die
Pescarolo-Mannschaft. Benoit Treluyer verlor auf einer Bodenwelle kurz hinter
dem Dunlop-Bogen seinen Kunden-Peugeot. Der Franzose schlug brutal in die
Barrieren. Der Wagen wurde total zerstört. Treluyer wurde zunächst
ins Streckenhospital gebracht. Auch bei Aston Martin hielt man den Atem an.
Harold Primat jagte den LMP1-Boliden eingangs der Porsche-Kurven in die
Leitplanken. Der Schweizer kam unverletzt davon, der Fahrer musste zwar von den
Streckenposten aus dem Wrack befreit werden, blieb aber offenbar unverletzt.
Die anderen Gulf-Aston-Martin zeigen einen guten Speed. Stefan Mücke, Jan
Charouz und Tomas Enge fahren souverän als bester Benziner auf Platz
vier.
Eine Stunde vor Schluss gab es einen weiteren heftigen Crash:
Seiji Ara flog mit dem Porsche RS Spyder des Goh-Teams auf Rang zwei in der
LMP2 liegend ab. Der Japaner wurde mit dem Krankenwagen abtransportiert, blieb
aber ebenfalls unverletzt.

Während die Franzosen ein gutes Tempo zeigen
und halbwegs problemlos über die ersten 18 Stunden kamen, dezimierten sich
die Gegner immer mehr. Einzig die Titelverteidiger Kristensen/Capello/McNish
sind noch in Schlagdistanz. Der Audi mit der Startnummer 1 hatte jedoch bald
einen großen Rückstand auf die beiden führenden Peugeot.

Der Sieg in der LMP2 ging an das Essex-Team von
Kristian Poulsen, Casper Elgaard und Emmanuel Collard vor dem Speedy-Lola-Judd
von Xavier Pompidou, Johnny Kane und Benjamin Leuenberger. Platz drei in der
LMP2-Klasse holte OAK-Racing mit dem Pescarolo-Mazda.

In der GT1-Klasse hatten zwei Corvettes die Nase
vorn. das Werksauto von John O'Connell, Jan Magnussen und Antonio Garcia siegte
vor der Alphand-Corvette von Luc Yann Clairay, Julien Jousse und Xavier
Maassen. Platz drei ging an den Aston Martin von Jetalliance mit Lukas
Lichtner-Hoyer, Alex Müller und Thomas Gruber. In der GT2 standen drei
Ferrari-Crews auf dem Podium. Der Sieg ging an den Ferrari #82 von Risi mit
Jamie Melo, Mika Salo und Pierre Kaffer.

Das Endergebnis 2009 in der
Übersicht:
|
Klasse |
Fahrer |
Fahrzeug |
Runden |
| 01 |
LMP1 |
GENE / WURZ /
BRABHAM |
Peugeot 908
Hdi-FAP |
382 |
| 02 |
LMP1 |
SARRAZIN / MONTAGNY
/ BOURDAIS |
Peugeot 908
Hdi-FAP |
381 |
| 03 |
LMP1 |
CAPELLO /
KRISTENSEN / MCNISH |
Audi R15 TDI |
378 |
| 04 |
LMP1 |
CHAROUZ / ENGE /
MUCKE |
Lola Aston
Martin |
373 |
| 05 |
LMP1 |
PANIS / LAPIERRE /
AYARI |
Oreca AIM |
370 |
| 06 |
LMP1 |
MINASSIAN / LAMY /
KLIEN |
Peugeot 908
Hdi-FAP |
369 |
| 07 |
LMP1 |
KARTHIKEYAN /
LOTTERER / ZWOLSMAN |
Audi R10 TDI |
369 |
| 08 |
LMP1 |
TINSEAU / JOUANNY /
BARBOSA |
Pescarolo Judd |
368 |
| 09 |
LMP1 |
ALBERS / BAKKERUD /
MONDINI |
Audi R10 TDI |
360 |
| 10 |
LMP1 |
RAGUES / MAILLEUX /
ANDRE |
Oreca Judd |
344 |
| 11 |
LMP1 |
DAVIDSON / TURNER /
VERSTAPPEN |
Lola Aston
Martin |
342 |
| 12 |
LMP1 |
BELICCHI / JANI /
PROST |
Lola Aston
Martin |
342 |
| 13 |
LMP1 |
BERNHARD / DUMAS /
PREMAT |
Audi R15 TDI |
333 |
| 14 |
LMP1 |
WATTS / LEVENTIS /
HARDMAN |
Ginetta Zytek |
325 |
| 15 |
LMP1 |
CAMPBELLWALTER /
ICKX / IANNETTA |
Creation Judd |
319 |
| 1 |
LMP2 |
ELGAARD /COLLARD
/POULSEN |
Porsche RS
Spyder |
357 |
| 2 |
LMP2 |
KANE /LEUENBERGER
/POMPIDOU |
Lola Judd |
343 |
| 3 |
LMP2 |
NICOLET /HEIN /YVON
|
Pescarolo
Mazda |
325 |
| 4 |
LMP2 |
BARAZI /MOSELEY
/BENNETT |
Zytek 07S |
306 |
| 1 |
GT1 |
O CONNELL /
MAGNUSSEN / GARCIA |
Corvette C6.R
|
342 |
| 2 |
GT1 |
CLAIRAY / JOUSSE /
MAASSEN |
Corvette C6.R |
336 |
| 3 |
GT1 |
LICHTNER-HOYER /
MULLER / GRUBER |
Aston Martin
DBR9 |
294 |
| 1 |
GT2 |
MELO / KAFFER /
SALO |
Ferrari F430
GT |
329 |
| 2 |
GT2 |
MALUCELLI / RUBERTI
/ BABINI |
Ferrari F430
GT |
327 |
| 3 |
GT2 |
KROHN / JONSSON /
VAN DE POELE |
Ferrari F430
GT |
323 |
| 4 |
GT2 |
BELL / KIRKALDY /
SUGDEN |
Ferrari F430 GT
|
320 |
| 5 |
GT2 |
CORONEL / JANIS /
BLEEKEMOLEN |
Spyker C8
Laviolette |
319 |
| 6 |
GT2 |
BRUNI / COMPANC /
RUSSO |
Ferrari F430 GT
|
317 |
| 7 |
GT2 |
EHRET / MANSELL /
RUSINOV |
Ferrari F430 GT
|
314 |
| 8 |
GT2 |
BOUCHUT / LEBON /
RODRIGUES |
Ferrari F430
GT |
304 |
| 9 |
GT2 |
DEMPSEY / FOSTER /
KITCH |
Ferrari F430 GT
|
301 |
| 10 |
GT2 |
McINERNEY /
McINERNEY / VERGERS |
Ferrari F430 GT
|
280 |
| 11 |
GT2 |
O YOUNG / HESNAULT
/ KRALEV |
Porsche 997
RSR |
186 (nicht
gewertet) |
Ausfälle:
LMP2 Ara/Kunimoto/Maassen
(Porsche RS Spyder) - 339 GT1 Gavin/Beretta/Fässler (Corvette C6.R) -
311 LMP2 Newton/Erdos/Dyson (Lola Mazda Coupé) - 273 GT2
Cocker/Drayson/Franchitti (Aston Martin V8 Vantage) - 272 GT2
Long/Pilet/Narac (Porsche 997 RSR) - 265 LMP2 Noda/de Pourtales/Marsh (Lola
Mazda) - 261 LMP1 Hall/Primat/Kox (Lola Aston Martin) - 252 LMP1
Senna/Ortelli/Monteiro (Oreca AIM) - 219 LMP1 Boullion/Treluyer/Pagenaud
(Peugeot-Pescarolo 908 HDi FAP) - 210 LMP2 Lahaye/Ajlani/Moreau (Pescarolo
Mazda) - 208 LMP2 Biagi/Piccini/Bobbi (Lola Judd Coupé) - 203
GT2 Neiman/Law/Bergmeister (Porsche 997 RSR) - 194 GT2
Simonsen/Farnbacher/Montanari (Ferrari 430) - 183 LMP1 Tomlinson/Dean/Moore
(Ginetta Zytek) - 178 LMP1 Luhr/Rockenfeller/Werner (Audi R15 TDI) - 104
LMP2 Ojjeh/Gosselin/Peter (Zytek 07S) - 102 GT2
Felbermayr/Felbermayr/Lecourt (Porsche 997 RSR) - 102 GT1
Alphand/Gregoire/Goueslard (Corvette C6.R) - 99 LMP2 Bruneau/Rostan/Greaves
(Radical AER) - 91 LMP2 Amaral/Pla/Smith (Ginetta Zytek 09S) - 46 GT2
Lieb/Lietz/Henzler (Porsche 997 RSR) - 24 GT1 Apicella/Yogo/Yamagishi
(Lamborghini Murcielago) - 1
Schnellste Runde:
MINASSIAN
Nicolas/LAMY Pedro/KLIEN Christian (Peugeot 908 Hdi FAP) in 3:24.352 Minuten
/Topspeed: 240,097 km/h
Quelle:
www.lemans.org
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Das
Reglement für 2009 von Roman Wittemeier (20. November
2008)
Le-Mans-Ausrichter ACO hat das Reglement für 2009
fixiert: Heckflügel schmaler, Motorleistung geringer und Hybridautos
im Testlauf.
Der 'Autombile Club de l'Ouest' (ACO) hat das
Le-Mans-Regelement für 2009 veröffentlicht und gleichzeitig einen
Vorgeschmack auf 2011 geboten. Mit neuen Regeln will der ACO die Prototypen
einbremsen, weil sich die Rundenzeiten bei der diesjährigen Auflage des
24-Stunden-Klassikers dramatisch verringert hatten und man immer wieder Fragen
bezüglich der Sicherheit auf dem traditionsreichen Langstreckenkurs
hörte. Außerdem soll durch neue Einstufungen die Chancengleichheit
zwischen Dieselfahrzeugen und Benzinern hergestellt werden.
In Zahlen
ausgedrückt: Die Heckflügel der LMP1- und LMP2-Boliden werden
drastisch beschnitten. Die hinteren Leitwerke dürfen ab 2009 nur noch eine
Maximalbreite von 160 Zentimetern haben (bisher 200). Die Endplatten der
Heckflügel müssen vollkommen glatt sein und dürfen keine
zusätzlichen kleinen Wings tragen. Vor allem die Kurvengeschwindigkeiten
will man mit diesen Maßnahmen deutlich senken.
Auch die
Leistung der Triebwerke wird eingedämmt.
Die Air-Restriktoren
bei Dieselmaschinen werden um fünf Prozent verkleinert, damit die Benziner
ab dem kommenden Jahr hoffentlich wieder eher auf Augenhöhe fahren
können. In der LMP2-Klasse dürfen ab sofort Serienmotoren bis 4,5
Liter Hubraum verwendet werden, allerdings müssen diese vom ACO
homologiert werden. Voraussetzung ist eine jährliche Fertigungszahl von
10.000 Einheiten.
In die GT-Klassen wird mehr Farbe kommen. Schon im
kommenden Jahr dürfen jene Fahrzeuge teilnehmen, die eigentlich erst ab
2010 der neuen allgemeinen GT-Klasse angehören. Beide Sportwagenklassen
müssen mit deutlichen Leistungseinschränkungen der Motoren rechnen.
Einen Sonderbonus bekommt Porsche. Der 997 GT3 RSR darf in der LMS mit 25
Kilogramm weniger Gewicht rennen. Beim 24-Stunden-Rennen im kommenden Juni gilt
diese Ausnahme jedoch nicht.
Auch im Boxengassen-Betrieb gibt es
Veränderungen. Nach einem entsprechenden Test beim LMS-Finale in
Silverstone, wird es ab 2009 nur noch zwei Mechanikern erlaubt sein,
gleichzeitig den Reifenwechsel durchzuführen. Den beiden Teammitgliedern
steht für ihre Arbeit dabei nur ein einziger Schlagschrauber zur
Verfügung. Der ACO will damit das Wechseln der Gummis unattraktiver
machen. Erhoffte Konsequenz: Die Reifen sollen härtere Mischungen haben,
die Kurvengeschwindigkeiten dadurch weiter sinken. Reifenwärmer bleiben
indes erlaubt.
Die Le-Mans-Veranstalter stoßen gleichzeitig die
Tür für Hybridfahrzeuge schon für 2009 weit auf.
Die
Technik darf bereits im kommenden Jahr in der LMP1 zum Einsatz kommen,
allerdings starten die Hybridrenner außer Konkurrenz und werden erst ab
2010 gewertet. Interessant sind die regulativen Ansätze bei der neuen
Technik: Der ACO lässt den Herstellern bei der Entwicklung nahezu
vollständig freie Hand. Allerdings müssen die Ideen vom ACO jeweils
abgesegnet werden.
Man beschreitet einen komplett anderen Weg als in der
Formel 1. Dort dürfen die so genannten KERS lediglich den Schub des Motors
während eines Bremsvorgangs speichern und anschließend pro Runde
kurzfristig rund 80 Extra-PS auf die Antriebsachse schicken. Im LMP1-Reglement
herrschen diesbezüglich wenig Einschränkungen. Die Energie darf
sowohl vom Motor gezapft werden als auch zum Beispiel durch Wandlung der
Abwärme der Bremsen.
Begrenzt ist dagegen die Energiemenge. Die in
den Hochleistungs-Batterien gespeicherte Energie darf ein Megajoule (rund 0,3
KWh) nicht überschreiten. Ein Hybridfahrzeug muss laut ACO-Vorschrift
allein mit Kraft eines Elektromotors die Boxengasse mit dem Limit von 60 km/h
durchfahren können. Wichtigstes Ziel: Im Gegensatz zur Formel 1 hat man
den Umweltaspekt in den Vordergrund gerückt.
Trend zu kleinen
Triebwerken
Ein "Boost-Button" wie in anderen Serien wird in Le
Mans nicht erlaubt sein. Schon im kommenden Jahr müssen die
LMP1-Hybridfahrzeuge ihren Durst einschränken. Bei Benzinern ist der
Tankinhalt auf 80 Liter brenzt, Dieselmaschinen haben nur maximal 71 Liter an
Bord. Für 2011 kündigte der ACO an, die Tankgrößen noch
weiter einzuschränken (Benziner auf 75 Liter, Diesel auf 68
Liter).
In drei Jahren ist dann auch endgültig Schluss mit den
gewaltigen, großvolumigen Motoren. Ab 2011 werden die V10- und
V12-Triebwerke nicht mehr erlaubt sein, die maximale Zylinderzahl liegt dann
bei acht. Die Benziner-Saugmotoren dürfen dann höchsten 3,4 Liter
Hubraum haben, alternativ können 2-Liter-Turbomotoren eingesetzt werden.
Die Turbodiesel-Direkteinspritzer werden auf 3,7 Liter Hubraum begrenzt. In der
LMP2-Klasse wird dann der Vier-Liter-Motor annähernd zum Standard, das
Mindestgewicht der kleinen Prototypen wird auf 900 Kilogramm
angehoben.
Bei allen ACO-Regeln gilt: Die Veranstalter und
Verantwortlichen werden - wie bereits angekündigt - die Entwicklungen in
der neuen Saison der Le-Mans-Series (LMS) genau beobachten und gegebenenfalls
noch einmal Anpassungen vornehmen. Mit aller Macht will man für die 2009er
Auflage des 24-Stunden-Rennens für Chancengleichheit und Sicherheit auf
der Strecke sorgen. Auch beim Thema Hybrid will man möglicherweise noch
Einschränkungen folgen lassen.
Sparzwang: ACO streicht
Le-Mans-Testtag
Für die kommende Saison wurde ein Paket an
Maßnahmen zur Kostenersparnis erarbeitet. Und dazu gehört auch, dass
der traditionelle Testtag für das 24-Stunden-Rennen gestrichen wurde. Der
Tag war für den 31. Mai 2009 angesetzt. "Im Zuge der Kosteneinsparungen,
die bereits mit dem ACO-Reglement 2009 begonnen haben und der Neuausrichtung ab
2011 wurde der Testtag gestrichen. Diese Entscheidung bedeutet für alle
Teilnehmer beachtliche Einsparungen", hieß es in einer Pressemitteilung
des ACO. Nun treffen alle Teams erst am 8. Juni zur technischen Abnahme in Le
Mans zusammen.
Quelle:
www.motorsport-total.com
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